|
Mein
Kyritz
Als
ich nach 60 Jahr die Marienkirch sah
war ich ergriffen, wie berauscht auch dem Weinen nah'.
Im
Königsflies des klaren Wasser un weißene Sand
ich so manchen Fisch und Krebs fing
und viel Muscheln fand.
Wer
sich auf schönen Seen und Stränden freut
und nicht viel Sonn', und das Nass beim Baden scheut
der komm' nach Kyritz es dir Freude macht
erhole dich, das Herz vor Freude lacht.
Die
Freude war groß, das Glück mir hold und gut gewogen
als Junge, nach dem meine Eltern zu dir gezogen.
Kyritz, mein Kyritz, bleib mir bewahrt,
der Abschied von dir, war für mich hart.
Gute
Gedanken die ich mir um dich gemacht,
als strahlend Ziel, im Traum mir lacht.
Aber so lang' mein müdes Herz noch schlagen kann
versuch' ich dich zu besuchen, dann und wann.
Im Schlaf der Nacht, die Sehnsucht es bringt,
das Rauschen der Basewitz-Eiche in mir als Beglückung klingt.
Es
schmerzt und es tut mir so weh
wenn ich dich, meine geliebte Stadt
eines Tages nicht mehr wiederseh'.
|