Immer wenn die Glocken klingen,

Schleicht das Heimweh in mein Zelt
Hörte ich sie vorher singen
Kam der Drang, hinaus zur Welt.

Doch nun bin ich, ja schon Jahre
Fern der Heimat, fern dem Lieb.
Und die Luft die allen klare
Trübt sich, geknickt der Trieb.

Steiget nicht nach fern Gestaden
Heimwärts geht mein Blick.
Und so viele Kameraden
Gehen mit mir zurück.

Und der Drang ist abgekühlet
Der mich einst zog in die Ferne
Nur das müde Herz es fühlet
Ruhe nur. Im Land das ich so gerne!

Heimat!

Marseille, den 29.05.1946

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