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Glaube!
In
der Ferne weit von dir
Wenn ich traurig bin, allein
Hoffe ich und wünsche mir
Bald bei dir zu sein.
Dein
Bild betracht’ ich immerzu
Ich musste von dir geh’n
Mein Herz hätt’ bei dir Ruh,
Wann werden wir uns wiederseh’n!
Die
Zeit mir so lang erscheint,
Wo ich von dir getrennt.
Im Traum hab ich geweint,
Mein Herz vor Sehnsucht brennt.
Was
taten wir den Menschen an,
Es war uns harte Pflicht.
Man hält uns hier in Bann
Zu dir nach Hause kann ich nicht.
Aber
unser Los, diese schwere Zeit,
Muss und wird vorüber geh’n.
Bin ich allein und noch so weit,
Wir werden uns doch wiederseh’n!
Marseille,
den 20. Juli 1945
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